Ausstellung “GeRECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten” in Aguntum (01.05. – 04.10.2026)

Das Museum Aguntum präsentiert unter dem Motto „Tiroler Landesmuseen unterwegs“ die Ausstellung „GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten“.

Die Ausstellung, zuvor im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck zu sehen, beleuchtet anhand von 34 Objekten zentrale Fragen zu Gleichberechtigung, Krisenbewältigung und gesellschaftlichem Wandel. Gezeigt werden sowohl herausragende Stücke wie ein äthiopischer Mantel aus der Villa Freischütz in Meran und ein Selbstbildnis von Hilde Goldschmidt als auch Alltagsgegenstände wie eine Kraxe oder Ofenkacheln. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet die Objekte ihre eindrucksvolle Geschichte, die durch die Recherche der Kuratorinnen sichtbar wird.

Drei Exponate aus Osttirol geben zudem Einblicke in regionale Lebensrealitäten und verdeutlichen, wie eng globale Themen mit lokalen Erfahrungen verknüpft sind.

Die Ausstellung entstand in Kooperation zwischen dem Tiroler Volkskunstmuseum und dem Verband Tiroler Museen (tiMus) im Rahmen des Euregio-Museumsjahres 2025 „weiter sehen“. Ausgehend vom Bauernaufstand von 1525 unter Michael Gaismair rückt dieses soziale Gerechtigkeit, Widerstand und den Umgang mit Krisen in den Fokus. Insgesamt beteiligten sich 34 Museen und Sammlungen aus der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino, die jeweils ein Objekt beisteuerten.