Nach vielen Monaten Vorbereitung wurde am 29. Juni im Landhaus das Konzept präsentiert, wie Tirols kulturelles Erbe in den Museen zukünftig digital gesichert und das Wissen darüber organisiert werden kann. Die Tiroler Landesmuseen, vertreten durch Direktor Andreas Rudigier, Eva Thöni und Andrea Paulus haben in Kooperation mit der Museumsservicestelle, vertreten durch Abteilungsleiterin Melanie Wiener und Johanna Böhm, sowie tiMus, vertreten durch Obfrau Lisa Noggler, über viele Monate den geeignetsten Anbieter für die technische Umsetzung ausgewählt. Die Firma Zetcom mit der Software MuseumPlus ist nun beauftragt, eine gemeinsame Datenbankverbundlösung für Tirol zu entwickeln, die Datenmigration der ersten Pilot-Museen vorzubereiten und im Laufe der kommenden Jahre immer mehr Museen in Tirol auf diesem Weg zu begleiten.
Über 90 interessierte Museumsvertreter:innen sind am 29. Juni ins Landhaus gekommen, um im Rahmen der Veranstaltung „Gemeinsam die digitale Grundlage für die Tiroler Museen schaffen“ Fragen rund die Details hinsichtlich Abläufe, Kosten, Datenschutz etc. zu stellen und gemeinsam mit den Vertreter:innen von Zetcom, der Abteilung Kultur des Landes Tirol, den Mitarbeiterinnen der Tiroler Landesmuseen und den Vertreterinnen von tiMus zu diskutieren.
Im Laufe der kommenden Monate starten die Tiroler Landesmuseen und zwei erste Regionalmuseen mit der Datenmigration in die Software MuseumPlus. Möglichst viele Museen sind eingeladen in den nächsten Monaten zu folgen, der Umstieg wird von der Abteilung Kultur gefördert und unterstützt.
von Edith Hessenberger, Ötztaler Museen
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