Rückblick: Reflexionsgespräch: Notfallmanagement & Krisenschutz im Museum II | 12. August 2026

Im Rahmen des Museumsstammtisches fand ein gemeinsames Reflexionsgespräch zum Thema „Notfallmanagement und Krisenschutz im Museum II“ statt. Gemeinsam mit der Restauratorin Judith Emprechtinger wurden die Inhalte des vergangenen Werkstattgesprächs noch einmal aufgegriffen und erste Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung in den Museen ausgetauscht.

Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie weit sind die Museen mit ihrer Notfallplanung und welche Herausforderungen ergeben sich bei der praktischen Umsetzung? In einem offenen und anregenden Austausch wurden aktuelle Fragen, mögliche Risiken und konkrete Probleme aus den Museen und Sammlungen besprochen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf mögliche Ernstfälle ist.

Auch die derzeitige starke Hitze war Thema des Gesprächs. Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Sammlungen und die räumlichen Bedingungen in den Museen stellt sie eine besondere Herausforderung dar. Judith Emprechtinger gab dazu wertvolle fachliche Hinweise und praktische Tipps, wie mit potenziellen Risiken umgegangen und die eigenen Vorbereitungen weiterentwickelt werden können.

Eine spannende Präsentation bot zusätzliche Einblicke in das Thema und gab Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit dem Notfallmanagement. Der KulturKontakt bot dabei Raum für Fragen, Diskussion und gegenseitige Unterstützung. Der offene Austausch machte deutlich: Notfallplanung ist eine wichtige Aufgabe, die kontinuierlich weiterentwickelt werden sollte und von den Erfahrungen und dem Wissen der Museumsgemeinschaft profitieren kann.

Wir freuen uns schon auf das nächste Werkstattgespräch dieser Reihe im Herbst 2026: „Notfallmanagement und Krisenschutz im Museum III“.

von Stefanie Heim, tiMus